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Gefühle sind wie kleine Kinder – Sie brauchen Aufmerksamkeit

Wenn du wissen möchtest, wie man mit schwierigen Gefühlen gut umgehen kann und warum es sich lohnt, in die eigene Gefühlswelt einzutauchen, bist du hier genau richtig.

Du kennst das vielleicht: Wenn wir Kindern nicht die gewünschte Beachtung schenken, dann fordern sie unsere Aufmerksamkeit ein und entwickeln eine unglaubliche Kraft und einen starken Willen. Ebenso reagieren unsere Gefühle. Je weniger wir sie wahrnehmen, umso lauter schreien sie nach uns. Doch im Grunde wollen sie uns nur mitteilen, dass sie etwas von uns brauchen:

• unsere 100-prozentige Aufmerksamkeit,

• dass wir sie annehmen, wie sie sind und

• dass wir sie spüren.

Die Krux ist, wenn wir darauf nicht reagieren, erinnern sie uns regelmäßig daran, dass sie noch da sind und auf die Erfüllung ihrer Bedürfnisse warten. Der Verstand kann hier nicht weiterhelfen. Er ist kein Experte für Gefühle und würde nur versuchen, etwas zu lösen, was außerhalb seiner Reichweite liegt. Außerdem will er die Gefühle nicht verstehen, sondern sie kontrollieren.

Gefühle verändern sich ständig

Gefühle bleiben nie gleich. Sie kommen und vergehen wieder. Veränderung ist ihre Natur. Sie strömen wellenartig durch uns hindurch. Ebenso wie wir angenehme, positive Gefühle nicht dauerhaft festhalten können, so werden auch unangenehme, schmerzhafte Emotionen nicht für immer bleiben, sondern von selbst wieder verschwinden. Wenn wir uns das bewusst machen, müssen wir uns vor starken Gefühlen nicht mehr fürchten. In dem Moment, in dem wir sie zulassen, werden sie wieder von ganz allein gehen oder in den Hintergrund treten.

Wenn wir Gefühle unterdrücken, bleiben sie

Das Paradoxe ist: Wenn wir Gefühle unterdrücken, halten wir sie im Grunde fest. Das hat fatale Folgen, denn die unangenehmen Gefühle bleiben länger bei uns als nötig und wir vergrößern damit unseren eigenen Schmerz. Sie würden sich viel schneller zurückziehen, wenn wir ihnen für eine kurze Zeit unsere volle Aufmerksamkeit schenken und uns ihren Begleiterscheinungen, wie Weinen, Wutanfällen oder Schreien, HINGEBEN.

Kinder zeigen uns den Weg

Wer Kinder um sich hat, weiß, diese tun genau das automatisch – sich den Gefühlen hingeben. Es ist für sie ganz natürlich, die Emotionen ganz zu fühlen, in voller Intensität. Und dann, recht plötzlich, verändert sich ihre Stimmung wieder. Aus starken Wutanfällen oder Weinkrämpfen wird einen Moment später das strahlendste Lächeln und alles ist wieder gut. Der Schmerz von zuvor ist vergessen. Der Grund dafür ist: Sie haben die Gefühle zugelassen, anstatt sie zu kontrollieren. Als Erwachsene fällt uns das oft schwer. Einige wissen nicht einmal mehr, wie FÜHLEN überhaupt geht.

Aus diesem Grund sollten wir uns eine ganz entscheidende Frage stellen … Fühlen wir uns noch?

Alles Liebe

Sabine

PS: Weitere Inspirationen und Hilfestellungen rund um das Thema Fühlen findest du in meinem Buch „Selbstvertrauen für leise, sensible Frauen“.

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